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Spezielle Maßnahmen für JüngereSymbol für eine Dienstleistung

Beschreibung

Ausbildungsbegleitende Hilfen (§ 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 75 SGB III)

Benachteiligte Jugendliche können ausbildungsbegleitende Hilfen erhalten, wenn sie zusätzliche Unterstützung benötigen, ohne die der Ausbildungserfolg gefährdet wäre. Unterstützt werden Maßnahmen, die über betriebs- und ausbildungsübliche Inhalte hinausgehen, z. B. Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten, Förderung der Fachpraxis und Fachtheorie sowie sozialpädagogische Begleitung.

Außerbetriebliche Ausbildungen (§ 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 76 SGB III)

Für benachteiligte Jugendliche, bei denen eine Vermittlung in ein Ausbildungsverhältnis auch mit ausbildungsbegleitenden Hilfen und nach Teilnahme an einer berufsvorbereitenden Maßnahme nicht erfolgreich ist, kann eine Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen zunächst für das erste Jahr, ggf. auch bis zum Abschluss der gesamten Ausbildung, gefördert werden. Nach dem ersten Jahr soll versucht werden, die Auszubildenden in einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu vermitteln.

Einstiegsqualifizierungen für Jugendliche (§ 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 54a SGB III)

Jugendlichen mit eingeschränkten Vermittlungschancen werden Perspektiven für den Einstieg in die berufliche Ausbildung eröffnet. Arbeitgeber erhalten auf Antrag einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung. Sach- und Personalkosten sind durch die Betriebe selbst zu tragen.

Unterstützung im Rahmen des Programms Jugend in Arbeit Plus

Mit dem Programm "Jugend in Arbeit plus" wird das Ziel verfolgt, Jugendliche passgenau in ein sozialversicherungspflichtiges, tariflich bzw. ortsüblich entlohntes Arbeitsverhältnis auf dem ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Das Jobcenter Wuppertal beteiligt sich an diesem Programm.