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Pressemeldung – 23.09.2020

Trotz Corona durchstarten in Ausbildung

Jobcenter weitet sein Angebot für Ausbildungssuchende deutlich aus

Trotz Corona ist das Jobcenter Wuppertal schon Mitte Mai wieder zur Präsenzberatung zurückgekehrt. Besonders im Blick waren dabei ausbildungsplatzsuchende junge Menschen. Mit Erfolg: seither ist die Zahl der unversorgten Bewerber*innen von über 300 auf aktuell 45 zurückgegangen. Für diese, aber auch für noch unentschlossene Jugendliche hat das Jobcenter die Schlagzahl in der Ausbildungsförderung noch mal deutlich erhöht.

Anders als auf dem Arbeitsmarkt hat sich die Corona-Pandemie nicht signifikant auf die Zahl der offenen Ausbildungsstellen ausgewirkt. Immer noch sind im Bergischen Städtedreieck rund 900 Plätze unbesetzt. Corona-bedingt war lange Zeit der direkte Kontakt von Bewerber*innen und Unternehmen schwierig. Besonders betroffen waren dabei vor allem Jugendliche, die eine besonders intensive Betreuung brauchen oder die selber noch keine klare Berufsorientierung haben.

„Vor allem an diesen Personenkreis richtet sich unser Maßnahmenbündel, mit dem wir jetzt bis zum Ende der Bewerbungsphase berufliche Perspektiven eröffnen wollen“, so Thomas Lenz, Vorstandsvorsitzender des Jobcenters. „Seit Mitte Mai haben wir schrittweise die Beratungsintensität erhöht, wobei das bevorzugte Ziel die Vermittlung in eine betriebliche Ausbildung ist“.

Neben der klassischen Präsenzberatung setzt man dabei zunehmend auch auf digitale Vermittlungsformate wie „Bergisch digital“. Diese Online-Plattform wurde im Rahmen des Bergischen Ausbildungskonsenses entwickelt und bis Jahresende verlängert. Auch werden im Herbst wieder „analoge“ Ausbildungsbörsen durchgeführt, eine beispielsweise am Stadion Zoo.

Trotz der positiven Entwicklung können nicht alle Jugendliche in eine betriebliche Ausbildung vermittelt werden. „Gerade schwächere Jugendliche sind unter den Corona-bedingten Einschränkungen zusätzlich benachteiligt“, weiß Thomas Lenz. „Für diesen Personenkreis haben wir zusätzlich 72 außerbetriebliche Ausbildungsplätze und weitere rund 150 berufsvorbereitende Maßnahmeplätze geschaffen.

Oberbürgermeister Andreas Mucke begrüßt das Engagement des kommunalen Jobcenters: „Gerade in Corona-Zeiten ist es wichtig, dass wir bei der Ausbildungssuche keinen jungen Menschen zurücklassen“. Gleichzeitig bittet Mucke Unternehmen, jungen Menschen eine Chance zu geben, auch wenn sie vielleicht etwas schwächer sind. „Für diese Fälle bietet unser Jobcenter eine Reihe von Hilfen an, um Startnachteile auszugleichen“.    

Herr Thomas Lenz
Vorstand

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

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  • Jobcenter Wuppertal AöR

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