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Pressemeldung – 18.09.2020

Corona-Update: Die wichtigsten Infos kompakt

Stand 18.09.2020: Hier gibt es einen Überblick über die wichtigsten Informationen zur Grundsicherung nach dem SGB II im Jobcenter Wuppertal während der Corona-Krise.

Das Corona-Konjunkturpaket: Erleichterter Zugang zur Grundsicherung wird voraussichtlich bis zum 31.12.2020 verlängert

Am 03. Juni 2020 hat der Koalitionsausschuss ein umfangreiches Maßnahmepaket geschnürt, um die wirtschaftliches Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Unter anderem wurde beschlossen, dass Regelungen zum erleichterten Zugang zur Grundsicherung nach dem SGB II (Sozialschutzpaket 1) bis zum 30.06.2020 verlängert werden.

Nach Beschluss des Koalitionsausschusses vom 25.08.2020 soll der erleichterte Zugang nunmehr erneut bis zum 31.12.2020 verlängert werden.

Die Regelungen im Überblick:

  1. Bei Neuanträgen auf Leistungen nach dem SGB II ist das Vermögen (Ersparnisse) geschützt, wenn es Höchstgrenzen nicht überschreitet. Die Höchstgrenzen wurden vorübergehend angehoben.
  2. Anerkennung der Kosten der Unterkunft und Heizung in tatsächlicher Höhe in den ersten sechs Monaten nach Antragstellung ohne weitere Angemessenheitsprüfung.
  3. Es gibt Erleichterungen bei der Berücksichtigung von Einkommen, wenn Leistungen nach dem SGB II vorläufig bewilligt wurden.

Die Sonderregelungen für Weiterbewilligungsanträge wurden dagegen nicht verlängert. Bewilligungszeiträume, die bis (einschließlich) zum 30.08.2020 endeten, wurden automatisch weiterverlängert, ohne dass ein Antrag auf Weiterbewilligung gestellt werden musste. Das bedeutet, dass für alle bewilligten SGB II-Leistungen, die nach dem 30.08.2020 ausgelaufen sind, wie zuvor die Weiterbewilligung von Arbeitslosengeld II beantragt werden muss. Über die Beendigung der Leistungen nach dem 30.08.2020 wurden Sie rechtzeitig informiert und erhielten mit dem Schreiben einen Antrag auf Weiterbewilligung, den Sie ausgefüllt und unterschrieben an Ihre Geschäftsstelle übersenden müssen.

Die Corona-Krise dauert an - Wir sind weiter für Sie da, seit dem 25.05.2020 auch wieder persönlich!

Die Corona-Pandemie wird uns noch eine längere Zeit begleiten. Auch das Jobcenter Wuppertal passt seine Arbeitsweise an die aktuellen Entwicklungen an. Daher sind seit dem 25. Mai 2020 wieder persönliche Vorsprachen im Jobcenter möglich, jedoch nur nach vorheriger Terminvereinbarung und unter Einhaltung strenger Sicherheitsmaßnahmen zum Infektionsschutz. So herrscht zum Beispiel in allen Gebäuden des Jobcenters eine Maskenpflicht.

Alle SGB II-Angelegenheiten rund um finanzielle Hilfen (Leistungsgewährung) können und sollen weiterhin möglichst telefonisch, per Mail oder schriftlich geklärt werden. Wenn Sie in dringenden Angelegenheiten persönlich vorsprechen möchten, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechperson und vereinbaren einen Termin. Im Bedarfsfall sind wir auch persönlich für Sie da.

Wir möchten das Ansteckungsrisiko für unsere Beschäftigten und Kunden*innen reduzieren und alle nicht notwendigen persönlichen Kontakte vermeiden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir weiterhin vorrangig telefonische Beratungen durchführen werden, wobei unsere persönlichen Beratungstermine seit dem 01.09.2020 ausgebaut werden. Hierzu zählt zum Beispiel auch die Neuantragsabgabe nach vorheriger Terminvereinbarung. Hierfür haben wir Hygienebüros in allen unseren Geschäftsstellen eingerichtet.

Bei allen Fragen zu Ausbildung, Arbeit und beruflicher Qualifizierung möchten wir Sie auch in der Corona-Krise bestmöglich unterstützen. Wir führen Beratungsgespräche aktuell sowohl telefonisch als auch persönlich durch. Wenn Sie ein persönliches Gespräch wünschen, nehmen Sie einfach Kontakt zu Ihrer Ansprechperson im Bereich der beruflichen Integration auf und vereinbaren Sie einen Termin. Gerne unterbreiten wir Ihnen Unterstützungs- und Beratungsangebote, die zu Ihnen und Ihrer Lebenssituation passen.


Ihre Kontaktmöglichkeiten - so erreichen Sie uns!

Sie können uns telefonisch, per Mail, per Fax und per Post erreichen. Bitte beachten Sie dabei folgende wichtige Hinweise:

E-Mail

Bitte reichen Sie alle Anträge, Nachweise oder Anschreiben möglichst per E-Mail ein. Nutzen Sie dafür bitte die Mail-Adresse der jeweiligen Geschäftsstelle (siehe unten) und nicht die Mail-Adresse Ihrer Ansprechperson. Im Krankheitsfall der Mitarbeiter*innen können diese Anliegen nicht bearbeitet werden. Sie können zum Beispiel mit Ihrem Handy ein Foto von den einzureichenden Nachweisen machen. Bitte achten Sie darauf, dass Sie die Dateien in guter und lesbarer Qualität versenden. Unsere elektronische Akte kann nur Dateien im PDF- und JPEG-Format verarbeiten. Um Verzögerung in der Bearbeitung zu vermeiden, reichen Sie bitte bevorzugt die genannten Datei-Formate ein. Hier finden Sie viele Anträge zum Download.

Telefonischer Kontakt

Wir sind telefonisch für Sie da. Jede Beratung, die zuvor persönlich stattgefunden hat – egal ob in der Eingangszone, zur Abgabe eines Neuantrags oder zu Ihrer beruflichen Situation – wird vollwertig durch telefonische Beratungen ersetzt. Wir haben unsere telefonischen Erreichbarkeitszeiten und Kapazitäten für Sie erweitert. Sie erreichen uns zu üblichen Bürozeiten, das heißt montags bis mittwochs zwischen 8.30 und 16 Uhr. An Donnerstagen sind wir bis 17.30 Uhr und freitags bis 12.30 Uhr für Sie telefonisch erreichbar. Wenn Sie uns wegen eines hohen Anrufaufkommens nicht direkt erreichen können, rufen wir Sie spätestens am nächsten Werktag zurück. Darauf können Sie sich verlassen.

Die Telefonnummern der für Sie zuständigen Ansprechpersonen finden Sie hier. Zusätzlich kann jede Geschäftsstelle über die Geschäftsstellen-Hotline erreicht werden (siehe unten). Sie können auch unsere zentrale Jobcenter-Hotline unter der Rufnummer 0202-747630 anrufen.

Post

Sie können uns selbstverständlich weiterhin die Unterlagen per Post übersenden oder persönlich in den Hausbriefkasten der jeweiligen Geschäftsstelle werfen. Allerdings bitten wir diesen Weg nur dann zu nutzen, wenn Ihnen das Einreichen der Unterlagen in digitaler Form, also per E-Mail, nicht möglich ist. Die Bearbeitung der Papierpost kann nicht so schnell  erfolgen wie die Bearbeitung der digitalen Post, da diese zunächst eingescannt werden muss. Wir bitten Sie darum, die Unterlagen nicht zu tackern, mit Klebezetteln zu bekleben oder zusätzlich in Klarsichtfolien zu stecken. Dies erleichtert uns das effiziente Einscannen der Papierpost.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die Post nicht mehr persönlich entgegen nehmen. Zu Ihrer eigenen Sicherheit und dem Schutz unserer Beschäftigten vermeiden wir jeden nicht notwendigen persönlichen Kontakt.

Wichtiger Hinweis: Aktuell beobachten wir lange Postlaufzeiten (von bis zu 10 Tagen). Um eine schnellere Bearbeitung Ihrer Anträge zu erreichen, bitten wir Sie, Ihre Unterlagen möglichst per E-Mail einzureichen.

Hier finden Sie die Kontaktdaten Ihrer Geschäftsstelle

Finanzielle Hilfe

Hinweise zu Neuanträgen

Wenn Sie einen neuen Antrag auf Leistungen nach dem SGB II stellen möchten, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Mail. Wir melden uns umgehend (am gleichen, spätestens am nächsten Tag) bei Ihnen und besprechen mit Ihnen das weitere Verfahren. Alle notwendigen Antragsunterlagen werden Ihnen per Post übersandt. Zur Antragsabgabe werden Sie zu einem persönlichen Termin eingeladen. Hierfür haben wir Hygienebüros in allen unseren Geschäftsstellen eingerichtet. Es ist wichtig, dass wir Sie unter den von Ihnen angegebenen Kontaktmöglichkeiten erreichen. Insbesondere ist der telefonische Beratungstermin für eine zügige Antragsbearbeitung sehr wichtig und wir bitten Sie, diesen zwingend einzuhalten.

Hinweise zur Weiterbewilligung der Leistungen

Wenn Sie bereits Leistungen vom Jobcenter erhalten und Ihr Bewilligungsabschnitt in den nächsten Monaten endet, müssen Sie keinen Weiterbewilligungsantrag stellen. Ihre Leistungen werden automatisch weitergezahlt. Einen entsprechenden Bewilligungsbescheid erhalten Sie wie gewohnt rechtzeitig. Die Weiterbewilligung ohne gesonderten Antrag gilt zunächst für alle bewilligten Leistungen, die im Mai, Juni, Juli oder August 2020 enden.

Sollten sich allerdings Änderungen in Ihren persönlichen und/oder finanziellen Verhältnissen ergeben haben, teilen Sie uns diese bitte schnellstmöglich mit. Rufen Sie uns hierzu an oder schreiben Sie uns.

Hinweise zu Notfällen

Sollten Sie sich in einer unabweisbaren Notlage befinden, rufen Sie uns bitte an. Wir werden mit Ihnen gemeinsam eine Lösung finden. Gegebenenfalls wird auch eine persönliche Vorsprache in der Geschäftsstelle ermöglicht.


Berufliche Integration

Beratung zu Ihrer beruflichen Situation

Mit Beginn der Corona-Pandemie haben wir alle persönlichen Beratungsgespräche zur beruflichen Integration ausschließlich telefonisch durchgeführt. Denn unser Ziel ist, immer für Sie erreichbar zu sein und Sie bei allen Fragen zu Ausbildung, Arbeit und beruflicher Qualifizierung bestmöglich zu unterstützen.

Aktuell finden die Beratungsgespräche sowohl telefonisch als auch wieder persönlich statt. Bei allen persönlichen Vorsprachen achten wir dabei auf die Einhaltung strenger Hygiene- und Sicherheitsregeln – in Ihrem Interesse und im Interesse unserer Mitarbeiter*innen.

Doch ob telefonisch oder persönlich - im Vordergrund steht für uns bei jedem Gespräch, Ihnen immer die passenden Unterstützungs- und Beratungsangebote zu unterbreiten. Denn wir möchten Sie gezielt auf Ihrem Weg in die Arbeitswelt begleiten und Ihnen helfen, eine Beschäftigung zu finden, die genau zu Ihnen und Ihrer Lebenssituation passt. 

Vorsprache nur mit Termin und nur mit Mund-Nasen-Maske

Um den Publikumsverkehr genau steuern zu können, sind persönliche Vorsprachen ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Außerdem benötigen Sie für Ihre persönliche Vorsprache eine Mund-Nasen-Maske.

Eingliederungsvereinbarungen

Sollten Sie aktuell keine gültige Eingliederungsvereinbarung haben, machen Sie sich hierüber bitte keine Sorgen. Eine gültige Eingliederungsvereinbarung ist keine Voraussetzung zur Zahlung von Grundsicherungsleistungen. Ihre Integrationsfachkraft setzt sich mit Ihnen in Verbindung, sobald eine neue Eingliederungsvereinbarung erforderlich ist.

Eingliederungsmaßnahmen und Arbeitsgelegenheiten

Um unsere Kunden*innen bestmöglich in ihren verschiedenen Lebenssituationen zu unterstützen, haben wir als Jobcenter Wuppertal schon immer eine Vielzahl von Maßnahme-Angeboten sowie Arbeitsgelegenheiten im öffentlichen Interesse eingerichtet.

Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf diese Angebote gehabt. Da Ihre Gesundheit oberste Priorität hat, wurden alle Arbeitsgelegenheiten Mitte März geschlossen, um jeden nicht notwendigen persönlichen Kontakt zu vermeiden. Die Träger unserer Eingliederungsmaßnahmen wiederum haben ihre Unterstützungsangebote in alternativer Form aufrechterhalten und relativ schnell auf telefonische, postalische und Online-Begleitung umgestellt. 

Inzwischen stehen unsere vielfältigen Angebote nahezu komplett wieder „regulär“ (wenn auch mit leichten Veränderungen) zur Verfügung. Immer im Blick bei allen Projekten: Ihre Gesundheit und die Einhaltung der gesundheitsbehördlichen Vorgaben.

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