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Pressemeldung – 29.11.2021

Corona-Update: Die wichtigsten Infos kompakt

Hier gibt es alle aktuellen Informationen und einen Überblick über die wichtigsten Themen zur Grundsicherung nach dem SGB II im Jobcenter Wuppertal während der Corona-Krise.

Das Jobcenter Wuppertal ist weiter für Sie da – bitte vereinbaren Sie einen Termin!

Die Eingangszonen sind ab 30.11.2021 nur noch für terminierte Vorsprachen geöffnet!

Das öffentliche Leben in Deutschland wird wieder heruntergefahren. Alle Bürger*innen sind aufgefordert, ihre Kontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren, um die aktuell hohen Infektionszahlen zu senken. Alle Arbeitgeber*innen sind verpflichtet, ihre Beschäftigten ins Homeoffice zu schicken und den Präsenzbetrieb auf das Notwendige zu beschränken. 

Als eine Institution der Grundversorgung bleibt das Jobcenter weiter für Sie geöffnet. Insbesondere in Zeiten, in denen es bei vielen Menschen um ihre wirtschaftliche Grundlage geht, möchten wir Sicherheit bieten und für unsere Kunden*innen da sein – telefonisch, per Mail – und wenn es erforderlich ist – auch persönlich. Hierzu ist jedoch eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich, auch für Beratungen in der Eingangszone, die bisher auch unterminiert durchgeführt wurden. 

Kontaktlose Beratung – wenn möglich, persönliche Beratung – wenn nötig

Die meisten unserer Beschäftigten arbeiten im Homeoffice, um persönliche Begegnungen auf das Notwendigste zu reduzieren. Damit leisten wir unseren Beitrag zur Kontaktreduktion - als Arbeitgeber und Dienstleister. Die meisten Fragen und Anliegen zu finanziellen Leistungen oder zur beruflichen Integration lassen sich telefonisch, schriftlich oder per Mail klären. Sollte sich Ihre Angelegenheit auf diese Weise nicht erledigen und eine persönliche Beratung notwendig sein, vereinbaren Sie bitte einen Termin mit einer für Sie zuständigen Ansprechperson. Bitte beachten Sie hierbei unsere Hinweise zum Infektionsschutz. 

Seien Sie solidarisch – kommen Sie bitte möglichst mit 3G zum Termin!

Alle unsere Beschäftigten dürfen nur mit einem 3G-Nachweis (genesen, geimpft oder getestet) vor Ort arbeiten. Dies wird streng kontrolliert. Damit wollen wir Sie und unsere Mitarbeiter*innen vor einer Infektion schützen. Daher bitten wir Sie darum, persönliche Termine im Jobcenter auch nur mit einem 3G-Nachweis wahrzunehmen – aus Solidarität und für den Gesundheitsschutz für Sie und andere. Sollten Sie sich vorher im Testzentrum testen lassen, darf das negative Testergebnis beim Termin nicht älter als 24 Stunden sein. Bitte beachten Sie auch die bekannten Hygiene- und Abstandsregelungen. Dazu gehört zwingend das Tragen einer FFP2-Maske oder medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung in allen Räumlichkeiten des Jobcenters.


Ihre Kontaktmöglichkeiten - so erreichen Sie uns!

Sie können uns persönlich, telefonisch, per Mail, per Fax und per Post erreichen. Bitte beachten Sie dabei folgende wichtige Hinweise:

Persönlicher Kontakt

Die Öffnungszeiten unserer Eingangszonen für terminierte Vorsprachen sind:

Montag bis Freitag: 08:30 - 12:30 Uhr
Für Berufstätige, Schüler*innen und Maßnahmeteilnehmer*innen zusätzlich Donnerstag: 14:00 - 17:30 Uhr

Telefonischer Kontakt

Terminwünsche können Sie direkt mit Ihrer zuständigen Ansprechperson abstimmen. Die Durchwahl finden Sie entweder in Ihrem Bescheid oder hier.

Telefonische Auskünfte der Leistungsgewährung erhalten Sie in der Zeit von:
Montag bis Freitag: 10:00 - 12:00 Uhr

Bitte rufen Sie vorrangig die für Sie zuständige Ansprechperson an.

Ansonsten steht Ihnen auch unsere zentrale Hotline mit der Tel.-Nr. 0202 74763-0 zur Verfügung:
Montag bis Mittwoch: 08:30 - 16:00 Uhr
Donnerstag: 08:30 - 17:30 Uhr
Freitag:  08:30 - 12:30 Uhr

Das Anrufaufkommen in der zentralen Hotline ist aktuell vormittags am höchsten. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, nutzen Sie auch gern die Nachmittagsstunden.

Post

Sie können uns selbstverständlich weiterhin die Unterlagen per Post übersenden oder persönlich in den Hausbriefkasten der jeweiligen Geschäftsstelle werfen. Wir bitten Sie darum, die Unterlagen nicht zu tackern, mit Klebezetteln zu bekleben oder zusätzlich in Klarsichtfolien zu stecken. Dies erleichtert uns das effiziente Einscannen der Papierpost.

Finanzielle Hilfen

Vereinfachter Zugang zu finanziellen Hilfen im SGB II

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern, wurden Regelungen zum erleichterten Zugang zur Grundsicherung nach dem SGB II (Sozialschutzpaket) verabschiedet. Diese gelten seit März 2020 bis zum 31.03.2022. 

Die Regelungen im Überblick:

  • Bei Neuanträgen auf Leistungen nach dem SGB II ist das Vermögen (Ersparnisse) geschützt, wenn es Höchstgrenzen nicht überschreitet. Die Höchstgrenzen wurden vorübergehend erhöht.
  • Anerkennung der Kosten der Unterkunft und Heizung in tatsächlicher Höhe in den ersten sechs Monaten nach Antragstellung ohne weitere Angemessenheitsprüfung.

Hinweise zu Neuanträgen

Wenn Sie einen neuen Antrag auf Leistungen nach dem SGB II stellen möchten, rufen Sie uns an, schreiben Sie uns oder kommen Sie persönlich zu den üblichen Bürozeiten vorbei. Sie erhalten dann umgehend einen Termin, in dem Sie alle notwendigen Unterlagen ausgehändigt bekommen und das weitere Verfahren besprochen wird. Alle notwendigen Antragsunterlagen werden Ihnen bei Bedarf auch per Post übersandt. Es ist wichtig, dass wir Sie unter den von Ihnen angegebenen Kontaktmöglichkeiten erreichen. Insbesondere ist der vereinbarte Beratungstermin für eine zügige Antragsbearbeitung sehr wichtig und wir bitten Sie, diesen zwingend einzuhalten.

Wer den Antrag auf Arbeitslosengeld II lieber zu Hause am heimischen Computer stellen möchte, kann dies auch tun.

Hinweise zur Weiterbewilligung der Leistungen

Wenn Sie bereits Leistungen vom Jobcenter erhalten und Ihr Bewilligungsabschnitt in den nächsten Monaten endet, müssen Sie einen Weiterbewilligungsantrag stellen. Das entsprechende Antragsformular zur Weiterbewilligung der Leistungen wird Ihnen rechtzeitig vor Ablauf des Bewilligungszeitraums per Post zugeschickt. Sie können dieses Formular aber auch auf unserer Homepage herunterladen und ausdrucken oder in unseren Geschäftsstellen mitnehmen.

Hinweise zu Notfällen

Sollten Sie sich in einer unabweisbaren Notlage befinden, melden Sie sich bitte bei uns. Wir werden mit Ihnen gemeinsam eine Lösung finden. 


Berufliche Integration

Beratung zu Ihrer beruflichen Situation

Unsere Beratungsangebote rund um Ausbildung, Arbeit und berufliche Qualifizierung werden aufgrund steigender Corona-Fallzahlen zurzeit wieder primär telefonisch durchgeführt, um persönliche Kontakte und damit verbundene Ansteckungsrisiken zu reduzieren.  

In Einzelfällen ermöglichen wir jedoch unter Einhaltung strenger Hygiene- und Sicherheitsregeln aber auch persönliche Vorsprachen. Denn einige Anliegen lassen sich in einem persönlichen Gespräch vor Ort manchmal besser und unkomplizierter klären.

Bei allen persönlichen Vorsprachen achten wir dabei auf die Einhaltung strenger Hygiene- und Sicherheitsregeln – in Ihrem Interesse und im Interesse unserer Mitarbeiter*innen.

Doch ob telefonisch oder persönlich - im Vordergrund steht für uns bei jedem Gespräch, Ihnen immer die passenden Unterstützungs- und Beratungsangebote zu unterbreiten. Denn wir möchten Sie gezielt auf Ihrem Weg in die Arbeitswelt begleiten und Ihnen helfen, eine Beschäftigung zu finden, die genau zu Ihnen und Ihrer Lebenssituation passt.

Vorsprache nur mit Termin und nur mit FFP2-Maske oder medizinischer Maske

Um den Publikumsverkehr genau steuern zu können, sind persönliche Vorsprachen ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Außerdem benötigen Sie für Ihre persönliche Vorsprache eine FFP2-Maske oder eine medizinische Maske.

Eingliederungsvereinbarungen

Sollten Sie aktuell keine gültige Eingliederungsvereinbarung haben, machen Sie sich hierüber bitte keine Sorgen. Eine gültige Eingliederungsvereinbarung ist keine Voraussetzung zur Zahlung von Grundsicherungsleistungen. Ihre Integrationsfachkraft setzt sich mit Ihnen in Verbindung, sobald eine neue Eingliederungsvereinbarung erforderlich ist.

Eingliederungsmaßnahmen und Arbeitsgelegenheiten

Um unsere Kunden*innen bestmöglich in ihren verschiedenen Lebenssituationen zu unterstützen, haben wir als Jobcenter Wuppertal schon immer eine Vielzahl von Maßnahme-Angeboten sowie Arbeitsgelegenheiten im öffentlichen Interesse eingerichtet.

Die Corona-Pandemie hat sich von Beginn an auch auf diese Angebote ausgewirkt. So wurden die Arbeitsgelegenheiten während der Lockdowns und in den Phasen steigender Inzidenzzahlen geschlossen, um jeden nicht notwendigen persönlichen Kontakt zu vermeiden. Die Träger unserer Eingliederungsmaßnahmen wiederum haben in dieser Zeit ihre Unterstützungsangebote in alternativer Form aufrechterhalten und relativ schnell auf telefonische, postalische und digitale Begleitung umgestellt. 

Aufgrund angepasster Hygienekonzepte haben unsere Träger den Präsenzbetrieb wieder aufgenommen. 

Das heißt: Unsere vielfältigen Unterstützungsangebote stehen inzwischen wieder nahezu komplett zur Verfügung  - wenn auch mit leichten Veränderungen. 

Grundsätzlich gilt: Die Gesundheit unserer Kunden*innen und Kooperationspartner*innen hat oberste Priorität! 

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

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  • jobcenter.wuppertal.de
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